Wall of fame

Studierende des Bachelorstudium des Fachbereichs Ernährung eröffnen die Wall of Fame vor den Räumen des Fachbereichs

Am 24.01.2023 wurde von den Studierenden des 3. Semesters des Bachelor-Studiums im Fachbereich Ernährung der Pädagogischen Hochschule Wien eine Ausstellung, welche den Namen „Wall of Fame“ trug, eröffnet.

Bei dieser Ausstellung wurden die bisherigen Projekte der letzten 10 Jahre (ab 2010), welche im Zuge der Ausbildung erarbeitet wurden, in Form einer Kunstgalerie dargestellt.

Die Studierenden haben hierfür die Fotos der Projekte kunstvoll gestaltet und auf Leinwände gedruckt. Die Endergebnisse der Bilder finden Sie im Erdgeschoss der Pädagogischen Hochschule, im Haus 4 auf den Gängen vor der Lehrküche.

Mit Hilfe eines QR-Codes, welcher unter den Bildern gescannt werden kann, ist es den Betrachter:innen möglich, über eine eigens erstellte Website nähere Informationen über das jeweilige Projekt zu erhalten.

„Wall of Fame“ ist eine dauerhafte Installation, welche auch in Zukunft weitergeführt werden soll – damit die Projekte, welche von den Studierenden der Hochschule erarbeitet werden, nicht in Vergessenheit geraten.

Die Eröffnung erfolgte feierlich im Rahmen mit Sektempfang, selbstgemachten Köstlichkeiten und einer Ansprache eines Studierenden.

Wenn Sie Interesse daran haben, dieses Projekt näher kennenzulernen, finden Sie hier den Link zur Website oder den QR-Code.

https://wall-of-fame-5.jimdosite.com/

alle Bildquellen: CC BY Pahr-Gold und Webseite CC BY J. Holzinger und L. Hentschel
Wer sind wir: Studierende des 3. Semesters -> Köch:innen und Kellner:innen mit Leidenschaft

And the winner is….

Welcher Drink macht das Rennen und wird der Aperitif Drink für die abschließenden Modulprüfungen 2023?

Bildquelle: Brigitte Edelmann-Mutz und Florian Grasmuk

Studierende des Bachelorstudiums Fachbereich Ernährung 7. Semester kreierten diverse Drinks für die abschließenden Prüfungen in der Lehrveranstaltung Servicemanagement. Nach einer internen Ausscheidung schafften es sechs Cocktails in die letzte Runde. Am 13. Dezember fand schließlich das letzte Cocktailtasting statt. Viele interessierte Gäste vergaben für jeden Cocktail Punkte mittels Verkostungsprotokoll.

Vielen Dank allen Gästen für die konzentrierte Teilnahme und die ehrliche Punktevergabe.

Sieger mit 607 Punkten ist: Pink Flamenco mit Wodka, Lavendelsirup, Zitronensaft, Pink Guave, Granatapfelkernen und Rosmarin.

🥇 Pink Flamenco

🥈 Punica Granatum

🥉 Sunrise

Vielen Dank an Frau Rektorin Herzog-Punzenberger, Frau Vizerektorin Süss-Stepancik und an Herrn Vizerektor Kraker für die Teilnahme.

#phwien #phwien10 #ibb #fachbereichernährung #cocktailchallenge

„Mahlzeit! EAThink“ Eat local & think global

Bildquelle: CC BY B. Edelmann-Mutz

Unter diesem Motto hat der Verein Südwind im Jahr 2015 das Projekt Mahlzeit! ins Leben
gerufen. Durch die Organisation von Frau Mag Dr. Gabriela Leitner hat die Ausstellung drei Wochen Platz gefunden in den Räumlichkeiten des Fachbereichs Ernährung an der PH Wien.

Mahlzeit! ist eine Ausstellung, welche die diversen weltweiten Zusammenhängen zwischen Ernährung und Landwirtschaft aufzeigt. Nachhaltigkeit wird großgeschrieben. Zudem soll die Ausstellung zum Nachdenken über Essen, Produktion und deren Auswirkungen anregen.

Der Begriff EAThink wird in diesem Zusammenhang aufgegriffen. Dieser bedeutet grob gesagt
Essen und Denken, welche durch Symbole und Begriffe in der Ausstellung sensibilisiert werden sollen.
Die Galerie besteht aus einem Roll Up, einer Fotoreportage sowie 25 verschiedensten Objekten passend zum Thema Landwirtschaft, Lebensmittel und bedingten Nebenprodukten. Zu jedem Objekt gibt es einen passenden Begriff inklusive einer Begriffserklärung sowie Argumenten.

Wie funktioniert die Ausstellung?

Die Schülerinnen und Schüler gehen durch die Ausstellung, sehen sich die Objekte an und finden einen passenden Begriff zu jedem Objekt. Grundsätzlich gibt es kein richtig oder falsch, alles das eine passende Argumentation liefert und eine Diskussion oder einen Denkanstoß mit sich bringt, ist richtig.

Was ist Südwind?

Südwind ist eine entwicklungspolitische Organisation mit einem Non-Profit-Konzept. Diese Organisation setzt sich als Nichtregierungsorganisation seit ca. 40 Jahren für eine nachhaltige sowie globale Entwicklung ein. Außerdem beschäftigt sich Südwind mit dem Thema Menschenrecht und fordert globale faire Arbeitsbedingungen ein.

Bericht: Anna Kirnbauer und Anna Fleischhacker, Studierende des 7. Semesters Fachbereich Ernährung

Bildquelle: CC BY B. Edelmann-Mutz

Dr. Paul Edmunds am Institut für Berufsbildung und an der HTL Spengergasse

CC BY: Bildquelle B. Hesina

Am 3. und 8. November 2022 bekam die HTL Spengergasse Besuch von Herrn Prof. Dr. Paul Edmunds. Er ist Linguistik-Professor an der University of New Mexico (USA). Es wurden die bilingualen Jahrgänge 3EHIF und 4EHIF der Informatik-Abteilung besucht. Die Schülerinnen und Schüler dieser beiden Klassen stellten Fragen zu den Themen Phonetik, Esperanto, der Fähigkeit des raschen Spracherwerbes, Studiengebühren an amerikanischen Universitäten, US-Politik und vieles mehr. Zudem informierte Prof. Edmunds die Jugendlichen über seinen Bundesstaat New Mexico (Nationalgerichte, Schulsystem, Ethnien, Kultur etc.).

Prof. Paul Edmunds war in der Zeit vom 24.10.-12.11.2022 im Rahmen eines Fulbright-Programms an der PH Wien. Neben seinen Schulbesuchen bereicherte er mit seiner sehr offenen und einnehmenden Art auch die Studierenden im Fachbereich Ernährung (E) und im Fachbereich Duale Berufsausbildung sowie Technik und Gewerbe (DATG).

An dieser Stelle sei den Kolleg*innen Sigrid Küstler (E) sowie Cornelia Sander und Gerald Wenschitz (DATG) und allen beteiligten Studierenden vielmals dafür gedankt, dass sie Prof. Paul Edmunds Einblick in die englischsprachigen Lehrveranstaltungen im Rahmen der Bachelorstudien am Institut für Berufsbildung (IBB) gewährt haben. Sandra Menner gebührt großer Dank für die Organisation der Termine.

Zur Person PAUL S. EDMUNDS, Ph.D.:

2009 Ph.D., Linguistics; Concentration in Speech & Hearing Sciences, University of New Mexico
Dissertation title: ESL speakers’ production of lexical stress in English: Effects of acoustic
correlates on perceived intelligibility and nativeness

CURRENT POSITIONS:
2010- Director, Center for English Language and American Culture (CELAC), UNM
2010- Associate Director, Global Education Office, UNM

Kontakt für diesen Beitrag:
Mag. Bernd Hesina, BEd

CC BY: Bildquelle B. Hesina

International gefragtes Know-how der Berufsbildung

Digitalization of professional education and methodological support in Austria

Das Wissen der Mitarbeiter*innen der Berufsbildung der PH Wien ist international gefragt: Am 27. und 28. Oktober 2022 trafen sich die zentralasiatischen Vertreter*innen der Berufsbildung von Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan, um mit Expert*innen aus Deutschland und Österreich über die Zukunft der Berufsbildung zu diskutieren. Auf Einladung der GIZ Deutschland (www.giz.de) nahm die Gesamtkoordinatorin der Fort- und Weiterbildung, Mag. E. Scherrer, an der Konferenz in Taschkent teil. Als einzige Österreicherin hielt sie eine Keynote zur Digitalisierung in der Berufsbildung: „Digitalization of professional education and methodological support in Austria.“

Keynote Mag E. Scherrer, Bildquelle: GIZ / Pavel Stepanov

Nach monatelanger Vorbereitung und einem Beitrag in einem Konferenzhandbuch wurden der Artikel und die dazugehörige Präsentation vom Englischen ins Russische übersetzt. Die internationale Tagung wurde vom usbekischen Minister und vom deutschen Botschafter feierlich eröffnet. Bei der Konferenz selbst wurde der Beitrag der vier „international speaker“ den 200 anwesenden Gästen aus den zentralasiatischen Staaten simultan ins Russische übersetzt. Im Anschluss daran erarbeiteten die Gäste aus Deutschland und Österreich in Workshops mit den Vertreter*innen der vier Länder weitere Maßnahmen zur Implementierung der Berufsbildung in Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan. Während dieser zwei Tage wurden die Expert*innen aus dem deutschsprachigen Raum auch vom usbekischen Fernsehen interviewt. Insgesamt zeigten alle Teilnehmer*innen sehr großes Interesse an der Berufsbildung in Österreich und Deutschland.

Bildquelle: GIZ / Pavel Stepanov

Am Ende der zweitägigen Konferenz waren sich die Organisator*innen von GIZ Deutschland einig: Dieser Austausch zur Berufsbildung ist erst der Beginn einer intensiven Zusammenarbeit zwischen den zentralasiatischen Ländern und Österreich bzw. Deutschland. Die PH Wien ist besonders stolz, auch hier ihre Expertise in der Berufsbildung erfolgreich zur Verfügung stellen zu können.

Autorin: Mag. E. Scherrer, Gesamtkoordinatorin der Fort- und Weiterbildung

Schokoladenatelier

Pralinen selbstgemacht

Eine Seminartag im Schokoladenatelier. Lehrerinnen und Lehrer des fachpraktischen Unterrichts

perfektionieren den Umgang mit Schokolade,
können fachliches Wissen in Bezug auf Schokolade im Unterricht anwenden und
sind in der Lage Pralinen in unterschiedlichen Varianten herzustellen.

Alle sind mit den Ergebnissen zufrieden:

https://www.bitter-suess.at/ Wiener Schokoladenmanufaktur Bildquelle: Brigitte Edelmann-Mutz

BerufsBildungs Talks

Einfach hineinhören!

Was können Schüler*innen – und was können Sie nicht?

In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Sabine Albert und mit Prof. Dr. Jure Purgaj von der Pädagogischen Hochschule Wien.

Folge 5: Blockchain ist mehr als Bitcoin & Co. In Folge 5 spricht Martin Thoma mit Univ. Prof. Dr. Alfred Taudes über Kryptoökonomie: ein Ausblick auf die Möglichkeiten dieser neuen Technik.

https://open.spotify.com/episode/7gtXWL4gb5zr6P2bZ7Jq3t?si=02bf80636a9c4957

Garten erleben mitten in der City

ein Cityfarm Bericht von Andrea Sticker | Johanna Zielonka | Alexander Salcher | Magdalena Leitner| Studierende des Fachbereichs Ernährung an der PH Wien Berufsbildung

Die City Farm ist ein städtischer Erlebnisgarten der Gemüsevielfalt und der erste und größte „Garten der Kinder“ mitten in Wien. Im Augarten bieten sie ganzjährig ein vielfältiges Spektrum an gartenpädagogischen Programmen und Veranstaltungen an. Diese reichen von praktischen Gartenworkshops über Führungen durch den Vielfaltsgarten bis zu Gemüseraritätenverkostungen.

Geschichte

Inspiration von „Urban Gardens“ in New York mit Zusammenhang dieses Wissen Kindern und auch Erwachsenen weiterzugeben.

Grundsätzlich startete das Projekt auf gepachteten Flächen der HBLFA Schönbrunn. Dort blieb die City Farm Schönbrunn für 6 Jahre, bis dann leider der Pachtvertrag auslief. Die City Farm musste daraufhin in den Augarten umziehen, wo sie jetzt seit 3 Jahren sind und heuer ihr 10-jähriges Jubiläum feiern.
Im Dezember 2020 wurden zwei Gebäude an der Oberen Augartenstraße nach einer Totalsanierung bezugsreif. Eine alte Werkstätte ist zum stilvollen Workshop-Raum umgebaut worden, eine sogenannte Ledigenunterkunft zu einem Bürogebäude. Der zentrale Innenhof ist jetzt ein idealer Gemeinschaftsfreiraum und mehr als 4.000 m² Freifläche bieten alle Voraussetzungen für einen urbanen Lebens- und Lerngarten, bewirtschaftet nach den Prinzipien des biologischen Landbaus.

Die City Farm Augarten wird aktuell vom Obmann Wolfgang Palme und der Kassiererin Angelika Palme geleitet. Als Partnerin in allen Fragen der strategischen Entwicklung, des Öffentlichkeitsauftritts und der Kommunikation steht ihnen die Umweltjournalistin Ingrid Greisenegger zur Seite.

CC By Sticker, Zielonka, Salcher und Leitner

Gestaltung und Beete

Die Cityfarm ist mit einem Gemeinschaftsraum in den aufwendig renovierten Anlagen des Augartens ausgestattet. In diesem Raum befindet sich eine Gastoküche und ein großer Tisch sowie unterschiedlichste Materialen zu den verschiedenen Kursen. Zudem wurde im Eingangsbereich eine große Terrasse angelegt, auf der wir für den Einstieg und die Begrüßung alle Platz fanden. In dem großen Raum können so das ganze Jahr über Schulungen und Führungen angeboten werden.

Die Beete der Cityfarm werden teilweise von Schulklassen und Kindergarten Gruppen selbst bewirtschaftet. Diese säen oder pflanzen im Frühjahr oder auch schon im Herbst die ersten Samen und Zwiebeln, um sich dann von Sommer bis in den Winter über eine ertragreiche Ernste freuen zu können. Die restlichen Beete werden von ein paar festangestellten Gärtnern und vielen freiwilligen Mitarbeitern gepflegt. In den Beeten findet man Nutzpflanzen wie Tomaten, Zucchini, Kürbis, verschiedene Bohnenarten und auch großgewachsenen Artischocken. Essbare Zierpflanzen sind über die ganze Fläche des Gartens verteilt zu finden. Zwischen den Beeten findet man auch viele verschiedene Obstbäume, die im Sommer Schatten spenden. Die unterschiedlichen Beerensträucher laden zum Naschen ein. Um dem Insektensterben entgegenzuwirken, wurde ein Insektenhotel und eine Wiese mit Wildblumen angelegt. Man findet dort sehr viele einheimische Pflanzen, die bei Bienen, Schmetterlingen und anderen Insekten sehr beliebt sind, wie beispielsweise echten Steinklee (Melilotus officinalis), Klatschmohn (Papaver rhoeas), gewöhnliches Stiefmütterchen (Viola tricolor), Wilde Malve (Malva sylvestris), Kleinblütige Königskerze (Verbascum thapsus) oder den gewöhnlichen Natternkopf (Echium vulgare).

Durch die Bewirtschaftung der Beete entsteht viel Schnittgut, was gleich in den Komposthaufen und Wurmkisten gesammelt und später zu neuem Humus verarbeitet wird. Somit entsteht ein Kreislauf und die Pflanzen werden immer mit reichhaltigen Nährstoffen versorgt.

Workshopmethoden

Hier wurde uns gezeigt, wie die Workshopleiterinnen den Kindern spielerisch etwas über die verschiedenen Pflanzen, die es in der City Farm zu finden gibt, lernen können:

Methode 1: Memory

Beim ersten Spiel wurden verschiedene Pflanzen von unserer Workshopleiterin eingesammelt. Diese Pflanzen wurden schon vorab während der Begehung des Gartens erklärt. Nun wurde noch einmal, gemeinsam in der Gruppe, jede der ca. 5-10 Pflanzen benannt. Danach mussten die Studierenden die Augen schließen und 2 Pflanzen wurden weggenommen. Nun musste gemeinsam in der Gruppe herausgefunden werden, welche der Pflanzen fehlt.

Methode 2: 1, 2 oder 3 – letzte Chance vorbei

Das Spiel funktionierte wie die bekannte Kindersendung. Es wurden Fragen vorgelesen und die Studierenden mussten sich zur richtigen Zahl hinstellen.

CC By Sticker, Zielonka, Salcher und Leitner

Fazit

Abschließend ist zu sagen, dass diese Organisation einen essenziellen Beitrag für die Bildung leistet. Das Angebot ist sehr breit gefächert und es finden sich spannende Inhalte für jede Altersgruppe. Die enthusiastische und freundliche Art unserer Workshopleiterin, riss jede/r Teilnehmer*in mit und machte es zu einem lehrreichen Nachmittag. Nicht nur in Hinblick auf die Pflanzenkunde, sondern auch in der Thematik Didaktik sowie Methodik, konnte unsere Gruppe einiges für den eigenen Unterricht mitnehmen. Für unser zukünftiges Arbeitsumfeld bzw. für die zukünftigen Schülerinnen und Schüler, bestehen viele Möglichkeiten die Welt des Gartens zu erleben. Es steht außer Frage, dass es in Zukunft nicht ebenfalls gemeinsame Projekte geben könnte.

Impressionen:

CC By Sticker, Zielonka, Salcher und Leitner