„Design ist unsichtbar“

Bildquelle: Valerie Schwarz

“When we stumble out of bed each morning and grab the nearest item of clothing, hardly any of us are thinking of its story; where it came from, who made it and where it will go after the edges have frayed and that hole becomes unwearable” Valerie Schwarz

„Design ist unsichtbar“: So lautete das Semesterthema des Unterrichtsfachs Entwurf- und Modezeichnen I im Wintersemester 2021/22 und zugleich die Fragestellung, mit der wir Student*innen der Pädagogischen Hochschule Wien in der ersten Einheit konfrontiert wurden – also:“ Ist Design bzw. Mode unsichtbar?“

In Anlehnung an Lucius Burckhardt analysierten wir den Designbegriff und seine Definition(en), unter welcher der Schweizer Urbanist und Soziologe eine Einbeziehung unsichtbarer sozialer Zusammenhänge, Lebensformen und Handlungsweisen in den Entwurf und die Gestaltung verstand.

Wie aktuell diese Aussage über die Prinzipien von Gestaltung aus dem Jahr 1980 heute in einer krisengeschüttelten, von der digitalen Transformation herausgeforderten und von der Modeindustrie verschmutzten Welt daher kommt, das haben mir das vergangene Semester sowie die Aufgabenstellungen im Fach Modeentwurf im Nachhinein deutlich gezeigt. Denn diese entsprachen nicht den vermeintlich „klassischen“ Prinzipien von Kollektionsgestaltungen, sondern fokussierten vielmehr das unsichtbare Gesamtsystem, bestehend aus Objekten und zwischenmenschlichen Beziehungen und/oder Problemen.

Aufgabenstellung 1 forderte eine Inszenierung unserer Selbst und unseres Kleidungsschrankes. Das Ergebnis des Prozesses sollte in einer/m frei zu wählenden Technik/Medium festgehalten und anschließend präsentiert werden. Vor meinem Ankleidezimmer stehend wurde mir sehr schnell bewusst, welchen Aspekt ich beleuchten möchte: den Kreislauf meines Kleiderkonsums. Es ist ein Dauerbegleiter: das Gefühl eines scheinbaren Mangels nicht genug zum Anziehen zu besitzen, vorgegeben durch immer neue Trends und intelligent-verführende Werbung. Neue Kleidungsstücke werden konsumiert, lösen alte ab, bis wir vor einer unüberschaubaren Menge an Textilien sowie einem Kontrollverlust über selbigen stehen. Schock und Scham setzen ein, angesichts der Menge, die sich angehäuft hat. Dies führt zum Auftritt des „blauen Ikea Sacks“, der dabei helfen soll nicht Benütztes auszumisten und den Kleiderhaufen zu reduzieren. Die Konsequenz – ein gedanklicher, gefühlter und räumlicher Platz für Neues – entwickelt sich schnell von einem Zustand der Befreiung hin zu einem Zustand des Mangels und der Kreislauf beginnt von vorne. Doch wie lässt sich dieser durchbrechen und das Konsumverhalten verändern? Upcycling, Second-Hand Käufe, ausgewählt und lokal Einkaufen, Produktionskette beachten sowie vor jedem Einkauf die Fragestellung: „brauche ich das wirklich?“- das waren einige meiner Konsequenzen aus der Auseinandersetzung mit meinem Kleiderschrank, dem vermeintlichen Konsummonster, als das sich in Wirklichkeit vielmehr ich selbst herausstellte – die wahre „Übeltäterin“. Die Erkenntnis, dass auch ich durch mein Konsumverhalten zur Verschlechterung oder aber Verbesserung der Umwelt beitragen kann, war eine bedeutende und zugleich lange unsichtbare Komponente des (Gesamt)designs für mich.

Bildquelle: Valerie Schwarz

Selbiges galt für Aufgabenstellung 2: die Identifizierung einer Herausforderung oder eines Problems einer Studienkolleg*in beim Umgang mit seiner*ihrer Kleidung. Auch hier standen weniger das Produkt selbst, also die Kleidung, als vielmehr die zwischenmenschlichen Beziehungen im Fokus der Betrachtung. Und auch hier, bei der Analyse von Natasha Stierlis Kleiderschrank, entdeckte ich ein Echo meiner eigenen Kleiderproblematik: den überhandnehmenden Konsum und deren unsichtbaren Begleiterscheinungen. Selbst wenn wir von der Annahme ausgehen, möglichst nachhaltig Kleidung zu konsumieren (z.B. Second Hand), so entdecken wir häufig bei der Durchsicht unserer Ware ein regelrechtes „Länderchaos“, sprich die Vielfalt an unterschiedlichen Produktions- bzw. Herstellungsländern. Von China über Deutschland bis in die USA – hat unsere Kleidung eine unüberschaubare Weltreise hinter sich, die mein bisheriges Reisekonto deutlich übertrifft. Um diese Problematik meiner Kollegin (aber auch meine eigene) zu visualisieren hatte ich mich für ein Video im Comic-Format entschieden. Dabei erschien Natasha als Zeichentrickfigur, die durch die Betrachtung der Etiketten ihrer Kleidung und ihrer internationalen, vielfältigen Herkunft Scham sowie Überforderung empfindet und ihre Augen verschließen muss.

Was die Lösung für diese Problematik sein könnte, dieser Frage sah ich mich in Aufgabe 3 gegenüber konfrontiert: dem Critical Design. Hierbei geht es darum, im Design Möglichkeiten zu entdecken, die über die Lösung eines isolierten Problems hinausgehen und ein Objekt nicht länger in einer vertrauten, sondern zukünftigen und damit selbst erst entwerfenden Welt zu imaginieren. Ganz im Sinne eines „was wäre, wenn“ galt es ein spekulatives, aber dennoch mögliches, utopisches oder dystopisches Szenario zu entwerfen, welches das identifizierte Problem (der Kollegin) beseitigt oder erst gar nicht entstehen lässt.

„Wie könnte also eine Welt ohne Etiketten Wirrwarr und internationalem Textiltransport aussehen?“ Dazu hatte ich zwei Konzepte bzw. Phasen entwickelt und mit Copic-Stiften visualisiert. Phase 1 zeigt die Bewusstmachung, in der es gilt verpflichtende Herkunftsangaben auf der Kleidung anzuführen. Im Sinne eines „an den Pranger Führens“ werden wir Menschen dazu aufgefordert unsere Etiketten nicht in der Kleidung zu verstecken, sondern nach außen hin zur Schau zu stellen. Aufgrund der unterschiedlichen Herkunftsländer werden Menschen auch zu unterschiedlichen Empfindungen neigen: Von Stolz bis hin zu Scham, weil regional oder eben nicht produziert wurde.

In einem nächsten Schritt, wenn uns Menschen die Problematik der Textilkette bewusst gemacht wurde und wir aktiv eine Veränderung einläuten wollen, wird ein lokaler Pflanzenanbau möglich. Sei es im Garten, am Balkon oder sei es im Wohnzimmer, immer mehr Menschen züchten ihre eigene Textilfaser von zu Hause aus –  Baumwolle, Hanf oder Leinen. Nicht nur eigene Schafe werden für die Wollproduktion gehalten, sondern auch das Hundehaar kann nach neuesten Methoden textil aufbereitet werden. Und ganz im Sinne der Nachhaltigkeit entstehen auf diesem langwierigen Weg keine Massenware, sondern vielmehr Einzelstücke, die auch nicht auf dem Müll oder der Altkleidersammlung landen, sondern zu neuen Entwürfen umgenäht werden. So wird ein vollkommen neuer Kleiderkonsum-Kreislauf möglich, der für einen bewussteren Umgang nicht nur mit den natürlichen Ressourcen der Erde, sondern auch mit dem Prinzip Kleidung generell steht. Wie diese Kleidung aussehen könnte, ja so lautete die finale Aufgabenstellung 4. Hierbei sollte ein Kleidungsstück entworfen werden, das die Lösung des identifizierten Problems fördert/ermöglicht. Das Motto Einzigartigkeit und Nachhaltigkeit spiegelt sich bereits in meinem Kollektionsnamen wider: „Mono. Clothes that are as unique as our world.“ Die aus dem heimischen Anbau gewonnenen Fasern werden miteinander verwebt, vernäht, verknotet oder verstrickt, die Stoffe um den Körper drapiert, um die gewünschte Form und ein individuelles Design zu erzielen, wobei auch unterschiedliche Techniken in einem Kleidungsstück miteinander kombiniert werden. Kleider, die aus unterschiedlichen Stoffbahnen bestehen sowie aus alten Textilien recycelt werden, zeigen ihren ganz eigenen Charakter und Charme. Es entfallen aufwändige und umweltbelastende Färbeprozesse, weshalb natürliche Töne wie Beige, Gelb, Ocker und unterschiedliche Grau-Brauntöne vorherrschen. Auch verspricht die neue Generation an Kleidung Langlebigkeit, sodass wir gar nicht erst dazu neigen in den altbekannten Kreislauf des Konsums zu kippen. Aber Mono steht nicht nur für das Produkt  „Kleidung“ selbst, sondern für den gesamten Umgang mit ihr sowie allen zwischenmenschlichen und sozialen Interaktionen, bei denen die Qualität von Kommunikation und Aktion deutlich werden. Diese – quasi unsichtbaren – Qualitäten im Sinne Burckhardts sind genauso optimierungsrelevant wie die offensichtlichen Objekte selbst. Womit für mich am Ende das Fazit steht, dass wir Menschen oder „Gestalter“ uns über die Sichtbarkeit der Dinge hinaus mit Veränderungen oder Krisen auseinandersetzen müssen, indem auch und vor allem das Unsichtbare (das in der Kleidung versteckte) gestaltet wird. 

Entstanden in der Lehrveranstaltung:

ENTWURF- und MODEZEICHNEN
3B1B4MFEMS / Seminar
LV-Leiter: Jure Purgaj Dr.

Einladung zur Informationsveranstaltung

Multiplikator*innenausbildung

Die Ausbildung zur Multiplikatorin/zum Multiplikator erfolgt in Form einer Kooperationsfortbildungsveranstaltung mit der Universität Wien und wird an der PH Wien angeboten.

Zielgruppe

Angehende und im Beruf stehende Pädagog*innen sowie Führungskräfte aus den Bereichen: Elementarpädagogik; Primarstufe, Sek 1+2, Berufspädagogik und Sonderpädagogik.

Infoveranstaltung

Di. 16.11.2021

17:00 – 18:00 Uhr

Online via Zoom/Skype

https://phwien-ac-at.zoom.us/j/97049507183

Termine (SoSe 2022)

Mo. 28.02.2022 8:45 – 15:40 Uhr (8 UE)

Di. 01.03.2022 8:45 – 14:45 Uhr (7 UE)

Mi. 02.03.2022 8:45 – 14:45 Uhr (7 UE)

Fr. 01.04.2022 8:45 – 15:40 Uhr (8 UE)

Abschluss

Zertifikat des Erasmus+ Projekts:

„ProLernen – Professionalisierung von Pädagog*innen und pädagogischen Führungskräften durch Lernforschung mit Vignetten“

#PHWien #phwien10 #PädagogischeHochschuleWien #ProLernen

No future without sustainability

Im Rahmen der Lehrveranstaltung Fachdidaktik Betriebsmanagement 2 des Fachbereichs Ernährung befassten sich die Studierenden mit Themengebieten wie Nachhaltigkeit, Global Goals und Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung, welche auch in den Lehrplänen an BMHS verankert sind.

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Begriff Nachhaltigkeit in Bezug zum Fachbereich Betriebsmanagement. Wie können Lernende die Thematik der Nachhaltigkeit realitätsnahe und bewusstseinsbildend im Unterricht erarbeiten?

Nachhaltigkeit ist in der Bevölkerung durchaus etabliert, da seine Wurzeln schon bis ins 15. Jahrhundert zurück gehen Hier wurde Nachhaltigkeit folgendermaßen erklärt: „längere Zeit anhaltende Wirkung.“ Auch Sustainability aus dem Englischen ist 1970 aufgrund der Ökologiebewegung entstanden.

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Blicken wir auf die letzten Generationen zurück, die auf ihren eigenen Felder und Wiesen Lebensmittel erzeugt haben. Mit viel Handarbeit, Fleiß und Weitergabe von überlebens notwendigem Wissen, konnten unsere Vorfahren die Ressourcen der Erde nutzen, ohne sie auszubeuten, sodass die nächste Generation genau so gut von dem Stück Land leben konnte. Das war ihr Ziel! Heute, in unserer schnelllebigen und modernen Zeit, achten nur wenige Menschen auf die Umwelt und das zum Leid unseres Ökosystems. Doch wir können alle einen individuellen Beitrag leisten, damit unsere Welt auch noch für die nachfolgende Bevölkerung lebenswert bleibt. Der erste Schritt in die richtige Richtung ist, dass sich jeder Mensch dessen bewusst wird und einen nachhaltigen Lebensstil verfolgt. Hier spielen Faktoren wie die Verringerung der CO2 – Produktion, die effizierte Energieversorgung und der daraus entstehende Erhalt der natürlichen Ressourcen eine große Rolle.

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Das alltägliche Leben nachhaltig gestalten!

Jeden Tag können bzw. müssen wir aufs Neue unser Bestes für unsere Mitmenschen und unseren Planeten geben. Durch unsere Einstellungen und die daraus folgenden Handlungen, können wir einen großen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft leisten.
Wird der Fokus auf die Ernährung gelegt, so ist es wesentlich, saisonale und regionale Produkte zu kaufen. Der beste Weg ist hier, wenn das Schnitzerl vom Bio-Bauern nebenan kommt. Die biologische Wirtschaftsweise legt den Fokus auf die Kreislaufwirtschaft, die Langlebigkeit der Tiere und die überaus tierwohlgerechte Haltung unserer Nutztiere. Aus diesen Gründen und noch weiteren, trägt der Konsum von biologischen Lebensmitteln zu einer zukunftsfähigen Welt bei. Weiters wird bei der Herstellung von pflanzlichen Lebensmitteln ein geringerer Anteil der Ressourcen verbraucht als bei tierischen Produkten. Hier darf aber nicht vergessen werden, dass nur mit dem Wirtschaftsdünger der Tiere eine Kreislaufwirtschaft am Feld möglich ist! Deshalb sollten wir den Fleischkonsum reduzieren und wenn, dann die regionalen Landwirt*innen unterstützen.
Ein weiterer Aspekt ist die Abfallentsorgung. Es muss darauf geachtet werden, so wenig Lebensmitteln zu verschwenden, Essensreste zu verwerten und Plastik aller Art zu reduzieren. Auch die Energieversorgung soll effizient und optimal ausgenutzt werden. Am Besten ist hier die Nutzung von Ökostrom und nach Möglichkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln. Außerdem soll auch auf einen geringen Wasserverbrauch geachtet werden.

Ideen für die Umsetzung im Unterricht

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Im Fachbereich Betriebsmanagement können optimal Exkursionen in Vorzeigehotels und Restaurants, welche Nachhaltigkeit in all ihren Bereichen und Abteilungen leben, durchgeführt werden. Durch verschiedene Aufgabenstellungen für Lernende und facettenreiche Einblicke in unterschiedlichen Betriebszweige der Unternehmen können Schüler*innen bleibende Eindrücke bekommen. Durch selbst organisierte Schulveranstaltungen, wie zum Beispiel ein Kochwettbewerb zum Thema: „Eine kulinarische Reise im Fokus der Nachhaltigkeit“ können Lernende selbst den Lebensmitteleinkauf, die Rezeptauswahl und weitere Aspekte bestimmen und so individuelle Erfahrungen sammeln.

Weiters können die Schüler*innen durch Videos, Bilder oder Vorträgen über die derzeitige Umweltzerstörung emotional in das Thema

miteingebunden werden. Im anschließenden Unterrichtsverlauf können die Lernende durch Gruppenarbeiten Ideen und Maßnahmen für ihre eigenes Leben sammeln oder auch einen Pop-up-Store im Sinne der Nachhaltigkeit entwickeln.

Auch Projekte zum Thema Nachhaltigkeit können im Fach Betriebsorganisation umgesetzt werden. Es können Schüler*innen einen Filmeabend zum Thema, mit einem themenspezifischen Film, wie zum Beispiel „Die Grüne Lüge“ auswählen, Experten einladen und eine Podiumsdiskussion gestalten. Natürlich findet im zum Ausklang eine Verköstigung mit Beachtung der Nachhaltigkeitsaspekte statt.

Ziel für Lernende

Das Ziel sollte immer sein, dass die Lernenden einen persönlichen Bezug zum Thema erhalten. Eine optimale Zielerreichung wäre, wenn die Schüler*innen nach der Exkursion, der Einheit oder dem Projekt von sich aus, ihr Leben nachhaltig gestalten und vielleicht auch andere Menschen in ihrer Umgebung positiv beeinflussen. Denn nur so können wir unsere Welt auch für die nächste Generation erhalten und weitere Umweltzerstörungen vermeiden.

Quelle: https://www.wir-leben-nachhaltig.at/aktuell/detailansicht/nachhaltigkeit/

Autorin: Theresa Heidl

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Sozialprojekt „In da Kinettn wo i schlof“

Bericht von Studierenden des Fachbereichs Ernährung

Unter diesem Titel liefen seit Ende Oktober die Vorbereitungsarbeiten für das Sozialprojekt des 7. Semesters des Fachbereichs Ernährung der Pädagogischen Hochschule Wien.

Ziel des Projektes war es, ein Mittagessen für 200 Obdachlose in der Gruft zu kochen. Dazu waren zahlreiche Planungsschritte notwendig. Nachdem die Finanzierung sichergestellt und der Einkauf der Lebensmittel organisiert waren, konnte das Projekt am 06. 12. 2019 realisiert werden. Der spannende „Kochtag“ begann um 8 Uhr in der zweiten Gruft im 18. Bezirk. Nach dem Umziehen und einer kurzen Besprechung starteten die Studentinnen und Frau Mag.a Sulzberger mit der Zubereitung der Speisen.

Das Angebot umfasste eine Zucchinisuppe, einen Faschierten Braten mit Petersilienkartoffeln und Karotten–Erbsengemüse sowie einen Zwetschkenkuchen. Bei der Speisenausgabe erhielten die Essensteilnehmer*innen noch zusätzlich einen Apfel und einen Schokonikolaus. Um den finanziellen Aufwand für den Lebensmitteleinkauf zu begleichen, organisierten die Studierenden einen zweitägigen Punschstand. Zudem wurden sämtliche Kosten für Gemüse und Obst von der „Firma Wiesenland“, dem Gemüselieferanten der Betriebsküche, übernommen, dem an dieser Stelle ein besonderer Dank für die großzügige Spende ausgesprochen werden soll.

Der Punschverkauf fand am 11. und 12. Dezember vor der Pädagogischen Hochschule Wien, mit Unterstützung der Hochschulvertretung, statt. Dort wurden Orangenpunsch, ein Chai-Punsch und Aufstrichbrote angeboten. Die Studentinnen zeigten sich mit der Besucheranzahl, dem positiven Feedback sowie den Einnahmen während der zwei Tage mehr als zufrieden.

Zusätzlich konnten auch zahlreiche Sachspenden gesammelt werden, um den Menschen, die von der Obdachlosigkeit betroffen sind, zu helfen. Diese wurden Anfang Jänner der Gruft und der Caritas überreicht. Des Weiteren konnte ein Geldbetrag in Höhe von 560,- Euro, welcher durch den Punschstand eingenommen wurde, an die Caritas übergeben werden.

Am 28. Jänner 2020 wurde das Projekt mit einer Projektpräsentation abgerundet. Eingeladen waren das Rektorat und Vizerektorat, die Institutsleitung, alle Semester des Studiengangs Ernährung sowie die Dozent*innen des Fachbereichs. Bei dieser Veranstaltung berichteten die Projektteilnehmer rückblickend mit Begeisterung von der Planung, Organisation und Durchführung des Sozialprojektes.

Zu Recht sind alle Beteiligten sehr stolz darauf, dass sie ein derart umfassendes und großartiges Projekt planen und erfolgreich umsetzen konnten!

Lehrveranstaltung: Projektmanagement 2
Lehrveranstaltungsleiter: Mag.a Elfriede Sulzberger, BEd
Studentinnen: Lisa Haunold, Simone Krischker, Theresa Roithner, Kathrin Reiner, Tanja Guger, Melina Sykora
ECTS: 3

RoboCoop

Teacher Training TU Wien ACIN RoboCoop-PH Wien

RoboCoop verbindet Robotik und das Interesse an Technik bei jungen Menschen und Lehrer*innen. Dazu besuchten Studenten des Instituts der Berufsbildung (IBB) von der PH Wien, das Automatisierungs- und Regelungstechnik Institut an der TU Wien zum Thema Robotik und deren möglichen Unterrichtseinsätze an Schulen.

Es gab dazu einen Robotikvortrag von Prof. Dr. techn. Markus Vincze gefolgt von Thymioroboter Workshop und einer Pepperroboter Demo. Wir danken für den Besuch und den Einblick in die Welt der Robotik und den innovativen Input zur Steigerung von Interesse an Technik bei jungen Menschen mit Hilfe von Bildungsrobotik.

Bericht wurde erstellt von Georg Jäggle

…and the winner is!

Cocktail-Challenge 2019

Hier das Ranking:

  1. Die lodernde Melone  529 Punkte
  2. Gingerella 494 Punkte
  3. Olaf 493 Punkte
  4. Milli Vanilli 478 Punkte
  5. BromBertl 460 Punkte
  6. Die rote Berta 425 Punkte

Die zwei erstgereihten Cocktails werden bei der abschließenden Modulprüfungen des 7. Semesters als Aperitif serviert. Die Cocktails wurden im Rahmen der Lehrveranstaltung Restaurantmanagement von den Studierenden selbst kreiert und gekostet. Die Entscheidung den besten Cocktail zu bestimmen war nicht leicht, darum wurde Ende November eine Cocktail Challenge ausgerufen, wo die Gäste mit Hilfe eines Bewertungsblattes die Punkte vergeben konnten. Die lodernde Melone war mit Abstand die Gewinnnerin des Tages. Die Zutaten werden nicht verraten, nur so viel wird gesagt, dass die „Chili“ nicht unbeteiligt war.

Wir hatten 35 Gäste, die alle Cocktails bewertet haben und die Veranstaltung sehr lobten. Vielen herzlichen Dank an alle Jurorinnen und Juroren für das Bewerten der Cocktailvariationen.

Besonders aber freut es uns, dass die Hochschulvertretung sehr stark vertreten war und die Cocktails in ihr Sommer PHest integrieren möchte.

Danke für die Teilnahme und alles Gute dem 7. Semester Fachbereich Ernährung für die Modulabschlussprüfung im Jänner.

….und hier dürfen nochmals alle selbst kreierten alkoholfreien Drinks des 7. Semesters Fachbereich Ernährung vor den Vorhang:

„In da Kinettn wo i schlof“: Mit Punschstand und Sachspenden obdachlosen Menschen helfen

Unter dem Motto „Kochen für die Gruft“ leisten rund 150 Mal im Jahr Kochgruppen aktive, kulinarische Hilfe für Menschen, die auf der Straße stehen und für die die Caritas-Einrichtung „Gruft“ zum einzigen Fixpunkt im Leben geworden ist. Seit dem Advent 1986 ist die Gruft in den Räumen unterhalb der Mariahilferkirche ein Zufluchtsort für obdachlose Menschen.

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