„Mahlzeit! EAThink“ Eat local & think global

Bildquelle: CC BY B. Edelmann-Mutz

Unter diesem Motto hat die Organisation Südwind im Jahr 2015 das Projekt Mahlzeit! ins Leben
gerufen.

Mahlzeit! ist eine Ausstellung, welche die diversen weltweiten Zusammenhängen zwischen Ernährung und Landwirtschaft aufzeigt. Nachhaltigkeit wird großgeschrieben. Zudem soll die Ausstellung zum Nachdenken über Essen, Produktion und deren Auswirkungen anregen.

Der Begriff EAThink wird in diesem Zusammenhang aufgegriffen. Dieser bedeutet grob gesagt
Essen und Denken, welche durch Symbole und Begriffe in der Ausstellung sensibilisiert werden sollen.
Die Galerie besteht aus einem Roll Up, einer Fotoreportage sowie 25 verschiedensten Objekten passend zum Thema Landwirtschaft, Lebensmittel und bedingten Nebenprodukten. Zu jedem Objekt gibt es einen passenden Begriff inklusive einer Begriffserklärung sowie Argumenten.

Wie funktioniert die Ausstellung?

Die Schülerinnen und Schüler gehen durch die Ausstellung, sehen sich die Objekte an und finden einen passenden Begriff zu jedem Objekt. Grundsätzlich gibt es kein richtig oder falsch, alles das eine passende Argumentation liefert und eine Diskussion oder einen Denkanstoß mit sich bringt, ist richtig.

Was ist Südwind?

Südwind ist eine entwicklungspolitische Organisation mit einem Non-Profit-Konzept. Diese Organisation setzt sich als Nichtregierungsorganisation seit ca. 40 Jahren für eine nachhaltige sowie globale Entwicklung ein. Außerdem beschäftigt sich Südwind mit dem Thema Menschenrecht und fordert globale faire Arbeitsbedingungen ein.

Bericht: Anna Kirnbauer und Anna Fleischhacker, Studierende des 7. Semesters Fachbereich Ernährung

Bildquelle: CC BY B. Edelmann-Mutz

Dr. Paul Edmunds am Institut für Berufsbildung und an der HTL Spengergasse

CC BY: Bildquelle B. Hesina

Am 3. und 8. November 2022 bekam die HTL Spengergasse Besuch von Herrn Prof. Dr. Paul Edmunds. Er ist Linguistik-Professor an der University of New Mexico (USA). Es wurden die bilingualen Jahrgänge 3EHIF und 4EHIF der Informatik-Abteilung besucht. Die Schülerinnen und Schüler dieser beiden Klassen stellten Fragen zu den Themen Phonetik, Esperanto, der Fähigkeit des raschen Spracherwerbes, Studiengebühren an amerikanischen Universitäten, US-Politik und vieles mehr. Zudem informierte Prof. Edmunds die Jugendlichen über seinen Bundesstaat New Mexico (Nationalgerichte, Schulsystem, Ethnien, Kultur etc.).

Prof. Paul Edmunds war in der Zeit vom 24.10.-12.11.2022 im Rahmen eines Fulbright-Programms an der PH Wien. Neben seinen Schulbesuchen bereicherte er mit seiner sehr offenen und einnehmenden Art auch die Studierenden im Fachbereich Ernährung (E) und im Fachbereich Duale Berufsausbildung sowie Technik und Gewerbe (DATG).

An dieser Stelle sei den Kolleg*innen Sigrid Küstler (E) sowie Cornelia Sander und Gerald Wenschitz (DATG) und allen beteiligten Studierenden vielmals dafür gedankt, dass sie Prof. Paul Edmunds Einblick in die englischsprachigen Lehrveranstaltungen im Rahmen der Bachelorstudien am Institut für Berufsbildung (IBB) gewährt haben. Sandra Menner gebührt großer Dank für die Organisation der Termine.

Zur Person PAUL S. EDMUNDS, Ph.D.:

2009 Ph.D., Linguistics; Concentration in Speech & Hearing Sciences, University of New Mexico
Dissertation title: ESL speakers’ production of lexical stress in English: Effects of acoustic
correlates on perceived intelligibility and nativeness

CURRENT POSITIONS:
2010- Director, Center for English Language and American Culture (CELAC), UNM
2010- Associate Director, Global Education Office, UNM

Kontakt für diesen Beitrag:
Mag. Bernd Hesina, BEd

CC BY: Bildquelle B. Hesina

International gefragtes Know-how der Berufsbildung

Digitalization of professional education and methodological support in Austria

Das Wissen der Mitarbeiter*innen der Berufsbildung der PH Wien ist international gefragt: Am 27. und 28. Oktober 2022 trafen sich die zentralasiatischen Vertreter*innen der Berufsbildung von Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan, um mit Expert*innen aus Deutschland und Österreich über die Zukunft der Berufsbildung zu diskutieren. Auf Einladung der GIZ Deutschland (www.giz.de) nahm die Gesamtkoordinatorin der Fort- und Weiterbildung, Mag. E. Scherrer, an der Konferenz in Taschkent teil. Als einzige Österreicherin hielt sie eine Keynote zur Digitalisierung in der Berufsbildung: „Digitalization of professional education and methodological support in Austria.“

Keynote Mag E. Scherrer, Bildquelle: GIZ / Pavel Stepanov

Nach monatelanger Vorbereitung und einem Beitrag in einem Konferenzhandbuch wurden der Artikel und die dazugehörige Präsentation vom Englischen ins Russische übersetzt. Die internationale Tagung wurde vom usbekischen Minister und vom deutschen Botschafter feierlich eröffnet. Bei der Konferenz selbst wurde der Beitrag der vier „international speaker“ den 200 anwesenden Gästen aus den zentralasiatischen Staaten simultan ins Russische übersetzt. Im Anschluss daran erarbeiteten die Gäste aus Deutschland und Österreich in Workshops mit den Vertreter*innen der vier Länder weitere Maßnahmen zur Implementierung der Berufsbildung in Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan. Während dieser zwei Tage wurden die Expert*innen aus dem deutschsprachigen Raum auch vom usbekischen Fernsehen interviewt. Insgesamt zeigten alle Teilnehmer*innen sehr großes Interesse an der Berufsbildung in Österreich und Deutschland.

Bildquelle: GIZ / Pavel Stepanov

Am Ende der zweitägigen Konferenz waren sich die Organisator*innen von GIZ Deutschland einig: Dieser Austausch zur Berufsbildung ist erst der Beginn einer intensiven Zusammenarbeit zwischen den zentralasiatischen Ländern und Österreich bzw. Deutschland. Die PH Wien ist besonders stolz, auch hier ihre Expertise in der Berufsbildung erfolgreich zur Verfügung stellen zu können.

Autorin: Mag. E. Scherrer, Gesamtkoordinatorin der Fort- und Weiterbildung

Schokoladenatelier

Pralinen selbstgemacht

Eine Seminartag im Schokoladenatelier. Lehrerinnen und Lehrer des fachpraktischen Unterrichts

perfektionieren den Umgang mit Schokolade,
können fachliches Wissen in Bezug auf Schokolade im Unterricht anwenden und
sind in der Lage Pralinen in unterschiedlichen Varianten herzustellen.

Alle sind mit den Ergebnissen zufrieden:

https://www.bitter-suess.at/ Wiener Schokoladenmanufaktur Bildquelle: Brigitte Edelmann-Mutz

Abschlusskollektion Mode&Design 2022

Unter dem Thema „Zero Waste“ zeigen Studierende des Lehramtsstudiums Mode&Design ein fächerübergreifendes Projekt zu nachhaltiger Kollektionsentwicklung.

„Nach der Idee des Capsule Wardrobes. Mit natürlichen Stoffen und Farben wird neben dem nachhaltigen Aspekt auch Minimalismus aufgegriffen. Die Schnitte wurden aus bisherigen Schnitten weiterentwickelt oder aus geometrischen Formen zusammengesetzt.“ (S. Ogris 2022)
„Diese Kollektion ist aus bereits vorhandenen Stoffen aus Naturmaterialien entstanden, die beim Verarbeiten in ihrer Natürlichkeit erhalten zu bleiben und komplett verarbeitet werden sollten.“ (M. Hilbrich 2022)
„Zuerst der Schnitt, dann der Entwurf. Als Grundlage aller Modelle dienten rechteckige Schnittteile, die zu den Entwürfen führten.“ (A. Hellmann 2022)
(V. Bernhart 2022)
„Unter der Berücksichtigung des Themas „Zero Waste“, sind in den Entwürfen vordergründig X-Silhouetten entworfen worden, die in der Taille körpernah und zum Saum hin weit ausfallen.“ (F. Croes 2022)

BerufsBildungs Talks

Einfach hineinhören!

Was können Schüler*innen – und was können Sie nicht?

In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Sabine Albert und mit Prof. Dr. Jure Purgaj von der Pädagogischen Hochschule Wien.

Folge 5: Blockchain ist mehr als Bitcoin & Co. In Folge 5 spricht Martin Thoma mit Univ. Prof. Dr. Alfred Taudes über Kryptoökonomie: ein Ausblick auf die Möglichkeiten dieser neuen Technik.

https://open.spotify.com/episode/7gtXWL4gb5zr6P2bZ7Jq3t?si=02bf80636a9c4957

Hotel im Stadtpalais – Palais Coburg

Die Studierenden des Ernährungszweigs der PH-Wien durften heute zwei Hotels der Extraklasse besichtigen. Vormittags besuchten sie das Palais Coburg ein All-Suite Hotel in einem Palais aus dem 19. Jahrhundert mit einer historischen Geschichte.

Das 5-Sterne-Hotel beschäftigt 90 Mitarbeiter*innen und ist bekannt für die prunkvollen Hochzeiten, Firmenmeetings und andere Veranstaltungen. Zum einen gibt es zwei restaurierte Gewölbekeller, die als Veranstaltungsräume (Kasematten) genutzt werden und zum anderen zwei Meetingsräume, wobei auch die verschiedenen Prunksäle im 1. Stock dafür genutzt werden. Außerdem kann man eigene Weinkellerführungen buchen, denn die Weinkarte listet über 5000 Weine. Das Palais Coburg wurde 2021 für die beste Weinkarte weltweit ausgezeichnet, insgesamt hat das Weinsortiment einen Wert von etwa 25 Millionen Euro. Die älteste Flasche im Weinkeller ist von 1727 und der teuerste Wein hat einen Wert von 178000 Euro. Es gibt 6 Weinkeller und einer davon gehört Herrn Pühringer privat.

Die Familie Pühringer ist im Besitz des Palais Coburg seit 1997, ursprünglich wurde es 1839 von Herzog Ferdinand von Sachsen in Auftrag gegeben. Ab 1815 wurde das Palais von Prinzessin Clementine von Orleans und ihrem Ehemann Prinz August von Sachsen-Coburg bewohnt. Daher heißt eines der beiden Restaurants „Clementine„, hier gibt es Frühstück- Mittag- und Abendessen und das andere „Silvio Nickol„, dies ist ein Gourmetrestaurant mit 7- oder 9-Gängen. Es ist mit 2 Micheline Sternen und 5 Hauben ausgezeichnet. Das Palais Coburg besitzt 34 Suiten, welche alle nach dem Namen der Familie von Sachsen Coburg benannt wurden, außerdem sind alle individuell eingerichtet. Die meisten Gäste stammen aus der D-A-CH-Region, wobei auch viele Stammgäste dabei sind.

Bericht von Ines Kochberger, Magdalena Scherz, Angelika Schweighofer und Verena Kromoser, EP2

Produkt – Produktfotografie – Fotografie

Fachbereich Mode und Design

Ein außergewöhnliches Foto? Ja!

Studierende des 5./7. Semesters – Bachelorstudium Mode&Design – präsentieren Fotografien individueller Konzepte und Projekte.

Die Begriffe Fotografie, Produkt, Emotion, Inszenierung und Werbung werden in der Lehrveranstaltung Produktfotografie/Konzeptfotografie kontextualisiert und in Bildern aufgearbeitet. Die Auseinandersetzung mit fotografischer Präsentation und das detaillierte Spiel mit Licht-, Farb- und Formstimmungen zeigen die folgenden Fotografien des Beitrags.

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Pralinen Werkstatt

„Ein Leben ohne Pralinen ist möglich, aber sinnlos.“

Pralinen sind die höchste Vollendung in der Kunst des Wahlpflichtmoduls. Die Studierenden des Bachelorstudiums haben die Möglichkeit, das Wahlpflichtfach „Patisserie und Konditorei“ im 5. oder 7. Semester des Bachelorstudiums Fachbereich Ernährung zu wählen.

Elf Studierende haben diese Chance genutzt um unter der Leitung von der Konditormeisterin Christine Egger, Pädagogin im Modul, erlernen die Studierenden die hohe Kunst der Konditorei und Patisserie.

Bildquellen: Studierende der Patisserie Ausbildung

Diese Ausbildung soll dazu beitragen die Kreativität und Freude zum Produkt zu fördern. Wir wünschen den Studierenden alles Gute, viel Freude und schöne Kreationen in Zukunft mit ihren Schülerinnen und Schülern an den Schulen.

Ende Jänner werden die Studierenden zur Prüfung antreten. Wir sind schon auf die Schaustücke gespannt, die sie für die Prüfung herstellen dürfen.

Bildquelle: Iris Wimmer und Tamara Heidl

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