Zöpfchenpolitik in der Schule?

Noch vor der Covid-19 Pandemie gab es große Aufruhr bezüglich der Freitags-Demonstrationen. Schülerinnen und Schüler demonstrieren mit dem Ziel die Politik in Bezug auf den Klimawandel endlich wachzurütteln und Maßnahmen für den Umweltschutz zu setzten. Ein Bericht von Katharina Siegl, Studierende im dritten Semester des Fachbereichs Ernährung am Institut Berufsbildung zum Thema Klimawandel und Nachhaltigkeit im Rahmen der Lehrveranstaltung Fachdidaktik Betriebsmanagement.

Bild von NiklasPntk auf Pixabay

Der Name Greta Thunberg und die Person, die dahinter steckt, führt die Bewegung „Fridays for future“ und deren Schulstreiks an. Die von den Politikern gern genannte „Zöpfchen“ Greta ist nun weltberühmt und erfreut sich großer Beliebtheit. Immer mehr Schülerinnen und Schüler unterstützen diese Bewegung und somit muss in der Schule Aufklärung über den Klimawandel und Umweltschutz stattfinden!

Wie hängt nun die Ernährung mit dem Umweltschutz zusammen?

Ernährung beeinflusst in vielerlei Hinsicht den Klimawandel. In der Schule muss diesbezüglich Bewusstseinsschaffung stattfinden. Umweltbildung beschäftigt sich mit der Beziehung Mensch und Umwelt. Den Schülerinnen und Schülern muss bewusst gemacht werden, dass jede Plastikflasche,
welche sie sich tagtäglich vom Getränkeautomaten runterlassen, eine
Belastung für die Umwelt ist. Die einfachste Lösung für dieses konkrete Problem, ist die Mitnahme von Getränken in Mehrweg-Glasflaschen von zuhause. Einfache Lösungsfindungen, wie diese, können in der Schule erreicht werden. Ein weiterer Aspekt, welcher im Unterricht behandelt werden muss, ist der Fleischkonsum und der damit verbundene CO2 Ausstoß und die Methangas-Belastung. Der ökologische Fußabdruck,
welcher angibt, wieviel natürliche Ressourcen ein Mensch zum Leben braucht ist stark von der individuellen Ernährung und dem Essverhalten des Menschen abhängig. Auch die Bedeutung von Regionalität und Saisonalität ist dabei essentiell. Nachhaltigkeit hängt viel mit der eigenen Einstellung zusammen. Ist es notwendig jeden Tag Avocado aus Übersee zu
frühstücken und Chiasamen in rauen Mengen zu konsumieren?

Das Ziel der Nachhaltigkeit ist es die Bedürfnisse der gegenwärtigen Zukunft zu befriedigen, ohne die Bedürfnisse der zukünftigen
Generation zu gefährden.

Nachhaltigkeit beruht auf dem magischen Dreieck, welches aus der Ökologie, dem Sozialen und der Wirtschaft besteht. Diese drei Komponenten müssen zusammenarbeiten, um Nachhaltigkeit zu erhalten beziehungsweise zu fördern. Die Ressourcen der Erde werden immer noch zu stark in Anspruch genommen und die Luft immer noch zu stark mit Schadstoffen belastet, dies führt auch auf die wachsende Bevölkerung zurück.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Des weiteren gibt es 17 „global goals“, welche das Ziel verfolgen bis 2030 eine bessere Welt für Tier, Mensch und Umwelt zu schaffen. Dabei werden auch die Aspekte Armut, soziale Ungleichheiten, Bildung und die Regierungen beleuchtet.

Die Konzentrationen der wichtigsten langlebigen Treibhausgase Kohlenstoffdioxid, Methan und Lachgas steigen unterdessen an.
Die Konzentration von CO2 stieg seit Beginn der Industrialisierung um 44 % auf rund 410 ppm, den höchsten Wert seit mindestens 800.000 Jahren. Ziel ist es also hierbei, die Treibhausgase zu minimieren, denn die Folgen der Erderwärmung sind, dass Polkappen schmelzen, Wetterextreme zunehmen, der Meeresspiegel steigt und Pflanzen nicht mehr in ihren eigenen Herkunftsregionen wachsen.

Ernährung nachhaltig gestalten

Um die Ernährung nachhaltiger zu gestalten gibt es folgende einfache Tipps zur Umsetzung eines nachhaltigen Ernährungsstil:
• regionale Bauern fördern
• biologische Landwirte unterstützen
• auf saisonale Lebensmittel setzten
• Lebensmittel selbst anbauen
• Unverpackte Lebensmittel verwenden
• Tierische Produkte verringern und pflanzliche bevorzugen
• Fairtrade Produkte kaufen
• mit Wasser sparsam umgehen

Zum Schutz der Umwelt ist es ganz wichtig, die Menge an Müll, die täglich produziert wird, drastisch zu reduzieren. Nachhaltigkeit fängt zuhause an, deshalb im Folgenden ein paar Hinweise, um den persönlichen Müllberg zu verringern:

  • Unverpackte Lebensmittel kaufen
  • Selber Obst und Gemüse anbauen
  • mit einer Einkaufsliste und einer Einkaufstasche einkaufen gehen
  • auf die Mülltrennung achten
  • Wiederverwendbare Verpackung nutzten, in Form von Glas oder Metall

Der ökologische Ernährungskreis zeigt die Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung und konkrete Beispiele für eine
saisonale Lebensmittelauswahl. Berücksichtigt werden auch die Aspekte
Regionalität, BIO, Fairer Handel, Transportwege und alternative Produkte.
Es gibt zahlreiche Ansätze für nachhaltiges Handeln, doch wenn die Schülerinnen und Schüler Nachhaltigkeit lernen und umsetzten sollen, dass muss die Schule mit der Lehrerschaft ein Vorbild sein und nachhaltige Ziele setzten und dieses auch realisieren. Einige Beispiele für eine nachhaltige Schule sind die Verwendung von Recyclingpapier, die achtsame Mülltrennung, das Anbieten von biologischen Speisen in der Kantine und ein Umweltsprecher.

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt!“

Mahatma Ghandi

Autorin: Katharina Siegl, E3 Fachbereich Ernährung

Zero Waste

Raffinierte Schnitte, bei denen wenig, oder nein, noch besser – kein Rest bleibt. Bei der Kollektion „Mutation oft he Soul“ hat Frau Janine Plamberger mit rechteckigen Stoffteilen gearbeitet. Somit entsteht schon beim Zuschnitt kein Müll. Durch Falten und Drapieren ist die Studentin des 7. Semesters der Fachabteilung Mode und Design auf verschiedene Formen gekommen, die sie weiterentwickelt hat und auf die gesamte Kollektion übertragen hat.

Bildquelle: Janine Plamberger

Bei manchen Looks entstand ein minimaler Reststoff. Die Studierende hat jedoch den Ansatz gewählt, jedes Stück Rest als wertvoll anzusehen, und irgendwo zu verwenden. In ihrer Kollektion wurden daraus kanppe Oberteile und Rüschen (wie etwa an den Ärmeln oder an der Hosenlänge).

Schlussendlich ist genau durch diesen Materialmix eine besondere Linie zum Thema entstanden.

Zero Waste

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Bildbearbeitung

Die Studentinnen im Fachbereich „Information und Kommunikation (Angewandte Digitalisierung)“ beweisen ihr fundiertes Fachwissen in Sachen Bildbearbeitung und ihr vielfältiges didaktisches Können bei ihren Online-Lehrübungen in einer 2. Handelsschulklasse unserer Partnerschule

Bildquelle: Julia Valenta

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Rückblick Ernährung

Ein außergewöhnliches Jahr geht zu Ende. Es wird uns mit allen Höhen und Tiefen in Erinnerung bleiben.
Hier ein kleiner Rückblick auf das letzte Jahr mit den Fotos von und mit Studierenden und Dozierenden des Fachbereichs Ernährung.

Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2021.
Erholen Sie sich und bis bald wünscht Ihnen
Brigitte Mutz und das Team des IBB

Distance Learning in der Ernährung

Wie funktioniert distance learning in der Berufsbildung im Fachbereich Ernährung?

Die Pädagogisch Praktischen Studien finden derzeit nur in distance learning statt bzw. für die Schülerinnen und Schüler im homeschooling. Die Schulpraxis findet derzeit nur auf den Lernplattformen via MS Teams und ZOOM statt. Dabei sind die Studierenden sehr fantasiereich und setzten verschiedenste digitale Tools ein. Hier sind einige Beispiele, die auch an der HLW Reumannplatz und der HLTW Bergheidengasse bei den Schülerinnen und Schülern auf positives Echo gestoßen sind.

Lernen darf auch Spaß machen.

Die Studierenden Nathalie Neuber und Lisa-Maria Strasser zeigen hervorragende Beispiele mit Hilfe von selbst erstellten Youtube bzw. Erklärvideos, damit die Schülerinnen und Schüler vorbildhafte Praxisbeispiele sehen und nachmachen können. Iris Wimmer und Lukas Wiesinger zeigen den Einsatz unterschiedlicher digitaler Tools im Unterrichtsgegenstand Ernährung und Lebensmitteltechnologie. Schülerinnen und Schüler können mit ihren Smartphones und Tablets den Unterricht orts- und zeitunabhängig nachverfolgen bzw. selbstständig wiederholen.

Frau Strasser steigt mittels einer ABC Liste zum Thema Kaffee mit Hilfe von ZUMpad ein. ZUMpad ist ein Online-Werkzeug, um gemeinsam Texte zu erstellen oder Informationen zu teilen. Ein einzelnes „Pad“ ist wie ein digitales Blatt Papier.

ZumPad Verlauf

Durch das E-Tool Glücksrad Wheeldecide werden die Schüler*innen in drei Gruppen eingeteilt und erhalten ihren Arbeitsauftrag und ihr Thema zugeteilt. Für zirka 60 Minuten arbeiten die Schüler*innen selbstständig in Break-Out-Rooms, wobei Frau Strasser die verschiedenen Gruppen in den „Online-Räumen“ in Abständen immer wieder besucht und unterstützend Fragen beantwortet. Unter anderem sollen sie sich auch die beiden Videos zum Thema Kaffeezubereitung anschauen und diskutieren. Während des Videos bearbeiten die Schüler*innen ein Arbeitsblatt, dass im Anschluss verglichen wird. Hier sehen Sie einen Ausschnitte des Lernvideos zur Kaffeezubereitung.

Ausschnitt aus dem Lernvideo

Bildquelle: Lisa-Maria Strasser

Das zweite Beispiel ist eine fachpraktische Stunde zum Thema Nudelteig, Backtriebmittel und zum Schluss erstellen die Schüler*innen ihr eigenes Mikro-Kochbuch. Dieser Unterricht findet in einem ZOOM Raum statt. Als Einstieg wird durch Bildkärtchen die richtigen Nudelarten von den Schüler*innen genannt, danach wird die Rezeptur mit Hilfe einer Power Point Präsentation und eines Arbeitsblattes im Lehrer*innen-Schüler*innen Gespräch erarbeitet. In Break-Out- Sessions wird das Thema Backtriebmittel unterstützend durch zwei Youtube Erklärvideos in Kleingruppen erarbeitet. Auch hier hilft Frau Neuber, indem sie die Räume wechselt. Die Schüler*innen erarbeiten kollaborativ die zu erarbeitenden Aufgaben und im Anschluss erstellen sie ihr ganz persönliches Mikro-Kochbuch, wobei sehr kreative Produkte entstehen. Frau Neuber gibt den Schüler*innen ein Muster vor, dass sie befüllen können. Die Schülerinnen und Schüler fotografieren selbstständig ihre Speisen, die sie zu Hause gekocht haben. Es sind teilweise sehr großartige fantasiereiche Produkte. Als Festigung ist noch ein kleines spielerisches Quizizz vorgesehen.

Sehen Sie sich das YouTube Video zum Thema Backtriebmittel Apfel-Zimt Cupcakes an, das von Frau Neuber erstellt wurde.

https://bit.ly/3lG5zBm

Beispiele von Mikro-Kochbüchern der Schülerinnen Ivana und Tatjana, Schülerinnen der HLW Reumannplatz.

Das dritte Beispiel ist eine Unterrichtsstunde in Ernährung und Lebensmittetechnologie bei der Studierenden Iris Wimmer. Es handelt sich um einen vierten Jahrgang zum Thema Ernährungs- & Konsumverhalten. Die Präsentation des Unterrichts findet zwar in dem Konferenztool Zoom statt, aber alle Materialien wurden in MS Teams angelegt.

Als Einstieg zum Thema Ernährungs- und Konsumverhalten wird eine Umfrage über Doodle erstellt. Jene Schülerinnen und Schüler, die mit der Beantwortung der Frage bereits fertig sind, können mit dem E-Tool Learning App spielerisch an einem Quizz teilnehmen.  Im Anschluss werden die Ergebnisse der Umfrage miteinander besprochen. In der Erarbeitungsphase arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe einer Power Point Präsentation im Lehrer*innen-Schüler*innen Gespräch. Das Quizz-E-Tool Kahoot wird unmittelbar nach der Wissensvermittlung gemeinsam gespielt. In den anschließenden Gruppenarbeiten in vier Break-Out-Rooms erarbeiten dieLernenden ihr zugewiesenes Thema (Erhebung zum Konsumverhalten und Lebensmittelverbrauch) und halten in einem Google-Docs-Dokument gemeinsam ihre Erkenntnisse fest. Im Plenum werden diese Ergebnisse vorgestellt und diskutiert. Als Festigung ist ein Quizizz durchzuführen und das Ergebnis wird fotografiert und an die Lehrende übermittelt. Als Feedbackmethode wurde der Online Fragebogen Survey Monkey gewählt.

Als Abschluss das vierte Beispiel von Herrn Wiesinger auch eines Ernährung und Lebensmitteltechnologie Unterrichts in einem vierten Jahrgang zum Thema Ernährung älterer Menschen. In diesem Fall wurde die Methode Bildanalyse gewählt als Einstieg und Motivation in das Thema. Die Lernenden haben in fünf Minuten Zeit ihre Gedanken und Eindrücke auf dem Brainstorming Tool Padlet zu posten. Im Anschluss werden die Beiträge gemeinsam besprochen. In der Erarbeitungsphase kommen verschiedenste E-Tools zum Einsatz: LearningApps, Fotocollage mit Hilfe von E-Tool FotoJet und kollaborative Gruppenarbeit in PublicPad (PublishWith.me). Zur Festigung kommt die Methode Tabu zum Einsatz, wobei der Lehrende im Privatchat den Schülerinnen und Schüler einen Begriff schreibt und die Lernenden müssen diesen Begriff erklären, wobei die restlichen Schülerinnen und Schüler ihn erraten sollen. Als Feedbackmethode wurde eine sehr kreative Zeichnung gewählt, die hier abgebildet wird.

Feedbackmethode erstellt und Bildquelle: Lukas Wiesinger 5. Semester

Die Studierenden bewegen sich auf digitalem Terrain mittlerweile sehr sicher und vor allem sehr kreativ. QR-Code Tools und URL-Verkürzter sind mittlerweile fix in den Alltag eingebundene Gadgets, die aus dem Alltag nicht mehr weg zu denken sind.

Nach dem Motto „Spaß am Lernen“, werden neue Lehr- und Lernformen kreiert. Die Vorbereitungen sind anspruchsvoll, innovativ und zeitaufwendig, aber der Stolz über die großartigen Leistungen und die Rückmeldungen der Lernenden sind unbezahlbar schön!

#phwien #phwien10 #Berufsbildung #IBB #FachbereichErnährung #HLW10 #HLTW13

Angewandte Digitalisierung

im distance-learning stellen die Studierenden des Fachbereichs Information und Kommunikation ihr digitales Können unter Beweis.

Die Studentinnen im Fachbereich Information und Kommunikation – Angewandte Digitalisierung beweisen ihr didaktisches Können bei ihren Online-Lehrübungen in einer 3. Handelsschulklasse unserer Partnerschule.

Bildquelle: Julia Valenta

Colorbrain

Studierende des BAC-Studiums des Fachbereichs Mode und Design kreieren im Rahmen der Schulpraktischen Studien kreative Lehrinhalte.

Hier zeigen wir ein Video zu einem Lernspiel mit dem Titel Colorbrain das die Studentin Simone Hirnsperger im Rahmen der Lehrveranstaltung „Fachdidaktik – Bildnerische Elemente und Verfahren“ entworfen hat.

Das Spiel wurde für den 1. Jahrgang an einer Höheren Lehranstalt für Mode im Unterrichtsgegenstand Entwurf- und Modezeichnen entwickelt und beinhaltet folgende Elemente: 

1 Spielfeld, 4 Spielfiguren, 48 Spielkarten mit Fragen (12 blau, 12 rot, 12 grün, 12 lila), 1 Spielanleitung, 1 Würfel, 1 Skriptum mit allen Inhalten der Spielkartenfragen.

Dieses Spiel wurde auch schon im Rahmen der Schulpraktischen Studien ausprobiert.

Bildquelle: Simone Hirnsperger

Titelbild, zeigt ein Bild eines stilisierten Virus mit Text "Corona-Hangover: Der Umgang der österreichischen Bevölkerung mit den COVID-19-Maßnahmen – Eine erste Analyse"

Projekt: „Corona-Hangover“

Wir, die Studierenden des 8. Semesters aus dem Fachbereich Information und Kommunikation, beleuchteten im Rahmen des Modules „Projektmanagement“ ein aktuelles Thema: Wie die Bevölkerung mit den Maßnahmen im Zuge von COVID-19 umgeht. Dabei wurden einerseits theoretische Inhalte zum Thema Projektmanagement erlernt und andererseits dieses Wissen auch gleich praktisch umgesetzt.

Nach einem anfänglichen Brainstorming war sehr schnell klar, dass wir sowohl eine qualitative als auch eine quantitative Forschungsmethode verwenden wollten – namentlich Interviews und einen Fragebogen. Durch die Analyse der Interviews wurden Hypothesen aufgestellt und ein Fragebogen entwickelt, dessen Auswertung wiederum die Hypothesen beantworten sollte. Natürlich alles mit einem begleitenden Projekthandbuch.
Die größte Herausforderung war, dass aufgrund der aktuellen Situation jegliche Meetings und die Arbeitsorganisation virtuell stattfanden. Mit ausgezeichneter Zusammenarbeit und Kommunikation sowie einer riesigen Portion Eigenverantwortung konnte diese Hürde aber gut gemeistert werden. Sehr hilfreich waren hier auch Tools wie Zoom oder Office 365 für ein effizientes, termingerechtes Teamwork.

Ein großes DANKESCHÖN richten wir an dieser Stelle auch an Frau Dipl.-Päd. Mag. Elisabeth Scherrer, MSc von der Tourismusschule Wassermanngasse, welche uns auf unserem Weg unterstützte und uns mit Rat und Tat sowohl als Vortragende als auch als Projektcoach zur Seite stand.

Für Interessierte möchten wir im Folgenden einen kurzen Einblick in die Ergebnisse des Fragebogens geben. Wir haben die, unserer Meinung nach, interessantesten Punkte herausgenommen und zusammengefasst:

Befragt wurden 100 Personen, ca. 75 % davon weiblich, ein Viertel männlich. Ungefähr die Hälfte der Teilnehmer*innen waren zwischen 20 und 30 Jahre alt, der Rest verteilte sich auf alle Altersgruppen bis 80 Jahre. Es freute uns außerdem sehr, dass wir Personen bis in ländliche Gebiete erreichen konnten. So hatten wir die Möglichkeit, mit einem begrenzen Sample ein doch sehr diverses Bild zeichnen zu können.

zwei Diagramme zu demographischen Daten (Geschlecht und Alter)
Demographische Daten der Teilnehmer*innen des Fragebogens

Besonders wichtig war uns, zu erfahren, wie die Teilnehmer*innen die Auswirkungen auf ihre körperliche und geistige Gesundheit einschätzten.
Hier war besonders interessant, dass ca. zwei Drittel der Befragten angab, wenig oder gar keine negativen Auswirkungen auf die geistige Gesundheit zu verspüren, sich aber etwa die Hälfte der Befragten durch die Ausgangsbeschränkungen zumindest eher eingeengt fühlte. Zudem hatten viele der Befragten sorgen um die eigene Gesundheit bzw. die Gesundheit nahestehender Personen, die zeitliche Ungewissheit sowie Sorgen um die berufliche bzw. persönliche Zukunft.
Auch bei der Frage nach der körperlichen Gesundheit gaben fast drei Viertel der Befragten an, keine oder nur wenige negative Auswirkungen zu verspüren. Hier gaben auch ca. zwei Drittel der Befragten an, dass sie sich nicht signifikant weniger viel oder oft bewegten (spazieren gehen, Sport machen, …), während die Maßnahmen vollumfänglich in Kraft waren.

zwei Diagramme zur Auswirkung auf die geistige und körperliche Gesundheit
Diagramme der Ergebnisse zur Befragung der geistigen und körperlichen Gesundheit

Außerdem stellten wir Fragen zur Freizeitgestaltung sowie zum Kommunikationsverhalten. Da sich fast alle Befragten vollkommen oder zumindest eher an die Ausgangsbeschränkungen hielten, gaben etwa drei Viertel der Befragten an, dass sich die Freizeitaktivität zumindest etwas verringerte, die Personen allerdings gar keine bzw. wenig Schwierigkeiten hatten, sich sinnvoll zu beschäftigen. Diese Verlagerung führte auch dazu, dass 80 % der Befragten angaben, mehr digitale Kommunikationsmittel zu verwenden und sich die Art der Kommunikation bei über der Hälfte der Befragten dahingehend änderte, dass diese weniger persönlich bzw. face-to-face wurden.

zwei Diagramme zur Veränderung der Freizeitaktivität und der Kommunikation
Diagramme der Ergebnisse zur Befragung der Freizeitaktivität und des Kommunikationsverhaltens

Wir bedanken uns hier nochmals bei allen Beteiligten, die dieses Projekt möglich gemacht haben!

Virtuelle Galerie

Die Galerie findet heuer nicht wie jedes Jahr im Speisesaal der Pädagogischen Hochschule Wien statt, sondern diesmal ist es ein virtueller Galeriegang. Tauchen Sie ein in die Kunst an der PH Wien des Instituts Berufsbildung des Fachbereichs Mode und Design.

Beim Seminar Entwurfstechnik – Gestaltungsgrundlagen im 4. Semester des Fachbereichs Mode und Design werden unterschiedliche Techniken der Kunst der Moderne und der Postmoderne analysiert und im Bereich der Modeillustration mit unterschiedlichen Mitteln und Herangehensweisen neu interpretiert.

Hier sehen Sie ausgewählte Kunstwerke mit unterschiedlichen Arbeitsaufgaben

Aufgabe: Erstellen Sie eine Arbeit, in der Sie Ihren Entwurf mit Kreppband neu interpretieren.

Bildquelle: Anna Hellmann

Aufgabe: Erstellen Sie eine Arbeit, in der Sie unterschiedliche Fotografien benutzen, die eine oder mehrere Personen in Bewegung zeigt. 

Bildquelle: Caroline Aringer
Bildquelle: Selina Ogris

Aufgabe: Erstellen Sie eine Arbeit, in der Sie Ihre Frottage-Proben verwenden.

Bildquelle: Benjamin Croes

Kunst trifft Kultur – hoffentlich ab dem nächsten Wintersemester. Überzeugen Sie sich von den Kunstwerken der Studierenden ab dem Wintersemester 2020 im Speisesaal der Betriebsküche.

Ostergebäck Challenge: Striezel, Pinze und Osterhase

Striezel, Pinze, Kärntner Reindling und Osterhase🐰. Die Studierenden der Berufsbildung des Fachbereichs Ernährung haben Ostergebäck aus Briocheteig hergestellt.

Einige der Studierenden des Fachbereichs Ernährung haben bei der „Striezel Challenge“ vor Ostern mitgemacht und ihre Produkte eingesendet.

Die schönsten Produkte sind hier abgebildet.

Bildquelle: Ostergebäck von Studierenden (@ Reiner, Hofer, Krischker, Schuh, Haunold , Strasser, Schöffl

Rezept zum Nachbacken:
250g Milch lauwarm, 1 Ei, 1 Germwürfel, 100g Zucker, 7g Salz, 625g Weizenmehl, 100g Butter zimmerwarm, 1 Ei zum Bestreichen, Hagelzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  • Die Milch und das Ei in die Schüssel geben, anschließend noch Mehl, Zucker, Salz, Germ und zimmerwarme Butter dazu geben und zu einem feinen, glatten Teig verarbeiten.
  • Den Teig ungefähr 30 Minuten rasten lassen.
  • Den Teig in 4 Teile teilen und jedes Teil zu einem Strang weiterverarbeiten. Alle Stränge sollten gleich lang sein.
  • Den fertig geflochtenen Zopf mit verquirltem Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
  • Noch einmal 10 Minuten rasten lassen und bei 170°C Heißluft ca. 30 Minuten backen.

Und wer noch wissen möchte, wie man einen einfachen Zopf flechtet, gibt es hier die Anleitung:

einfacher Zopf

Lass es dir schmecken!😋

Bildquelle: Brigitte Mutz 08.04.2020